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Kommunikationsoffensive

3 Gründe, gerade jetzt eine Kommunikationsoffensive zu starten


Die Covid-19-Pandemie stellt uns vor eine noch nie dagewesene Herausforderung. In allen Bereichen unserer Gesellschaft wird nach der besten Strategie gesucht mit der Situation umzugehen. Besonders kleine und mittelgroße Unternehmen stehen jetzt unter hohem Handlungsdruck. Wie geht man mit einer solchen Ausnahmesituation um?

Die Evolutionsbiologie kennt drei verschiedene Stressreaktionen mit denen auf eine Notfallsituation reagiert werden kann: Fight, Flight, Freeze - also Kampf, Flucht oder Erstarren.

Flucht ist in dieser Situation unmöglich, handelt es sich doch um eine globale Pandemie. Bleiben also nur noch Kampf oder Erstarren.

In vielen Unternehmen kann man im Moment den Freeze-Reflex beobachten: Events wurden vernünftigerweise auch schon vor den von der Politik auferlegten Maßnahmen abgesagt und Meetings finden, wo auch immer es möglich ist, im digitalen Raum statt. Diese Reaktionen sind sinnvoll und angemessen. Jedoch wird oft auch in der Außenkommunikation und im Marketing die Notfallbremse gezogen - nach außen sieht das wie ein vollkommener Handlungsstop aus.

Einerseits ist diese Reaktion nachvollziehbar: Kommunikationsmaßnahmen, die vor Corona geplant wurden, sind jetzt nicht mehr unbedingt sinnvoll oder in der vorhergesehenen Weise umsetzbar.

Andererseits ist eine klare Positionierung und Kommunikation nach außen gerade jetzt unabdingbar - aus folgenden Gründen:

#1 UNSICHERHEIT ENTGEGENWIRKEN


Eines der zentralen Axiome des Kommunikationswissenschaftlers Paul Watzlawik lautet: “Man kann nicht nicht kommunizieren.” Gerade in einer Situation wie dieser, die viele als unsicher und bedrohlich empfinden, impliziert Funkstille eine Störung im System: Was geht in diesem Unternehmen vor? Kann ich Dienstleistungen noch in Anspruch nehmen und bin ich als Kunde dabei sicher? Geht das Unternehmen sachgerecht, konsequent und verantwortungsvoll mit der Situation um? Gibt es einen Plan für die Zukunft oder steht der Bestand des Unternehmens auf der Kippe?

Diese Bedenken auszuschlagen wird mit einer Freeze-Reaktion nicht gelingen. Passiv zu bleiben und alle Kommunikationsmaßnahmen auszusetzen wäre deshalb ein Fehler. Nur mit einer offensiven Kommunikationsstrategie lassen sich solche Sorgen bekämpfen und Zweifel ausräumen.

#2 REPUTATION SCHÜTZEN UND VERBESSERN


Unternehmen werden sich gegenwärtig und auch nach der Krise (ob bei Bewerbungsgesprächen oder in der Aufarbeitung durch die Medien) die Frage gefallen lassen müssen, wie sie mit der Corona-Situation umgegangen sind. Und man wird sie daran messen, wie sie ihre Mitarbeiter und deren Arbeitsplätze geschützt haben. (Siehe auch https://didtheyhelp.com/)

Welche Maßnahmen zu diesem Schutz eingeleitet werden, muss in jedem Unternehmen individuell abgewogen werden. Es gilt jedoch universell: über diese Maßnahmen muss informiert werden. Und: Herausforderungen schweißen zusammen.

Ein offener Umgang mit der Situation bietet die Chance die Kunden- und Mitarbeiterbindung langfristig zu festigen. Durch eine positiv-auffallende Kommunikation können Unternehmen gerade jetzt ihre Reputation verbessern und den Bekanntheitsgrad ihrer Marke steigern.

#3 MEHR REICHWEITE NUTZEN


Wenn man aus dem Fenster schaut, könnte man meinen, das öffentliche Leben sei zum Erstarren gekommen. So liest man es auch in vielen Zeitungsartikeln. Das ist aber nicht die ganze Wahrheit; vielmehr hat sich das öffentliche Leben nur noch weiter dorthin verschoben, wo auch schon vorher ein großer Teil des sozialen Austauschs stattfand: ins Netz.

Bewegungseinschränkungen und Home Office bedeutet, dass die Menschen öfter und länger im Internet unterwegs sind als je zuvor. Das geht soweit, dass Befürchtungen vor einer Überlastung laut werden. Es bedeutet aber auch, dass alles, was jetzt im Internet stattfindet, das Potential hat von einem außergewöhnlich großen Publikum gesehen zu werden.

Trifft man den richtigen Ton, verbreitet sich die eigene Botschaft jetzt so schnell wie nie über die Screens. Diese Chance auf zusätzliche Views sollte man auf keinen Fall verstreichen lassen.

Wer es schafft, der derzeitigen Situation zum Trotz, nicht in einer Freeze-Reaktion zu verharren, kann Chancen nutzen, die es in dieser Weise noch nie vorher gab und sich so einen Vorteil verschaffen. Dadurch können Unternehmen die drohenden Auswirkungen der Corona-Krise abmildern oder sogar ins Gegenteil verkehren. Der Schlüssel liegt darin, jetzt proaktiv zu sein und in eine Kommunikationsoffensive zu starten.


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